Wolfgang Reitmeyer (54) aus Feldolling ist Feldkirchen-Westerham seit seiner Geburt eng verbunden – geboren im Krankenhaus Feldkirchen, aufgewachsen und verwurzelt in der Gemeinde. Beruflich bringt er jahrzehntelange Erfahrung aus einem verantwortungsvollen Bereich mit: Als Kriminalhauptkommissar bei der Spurensicherung in München arbeitet er präzise, analytisch und mit einem geschulten Blick für Zusammenhänge. Ergänzt wird dies durch ein abgeschlossenes Studium zum Diplom-Verwaltungswirt, das ihm fundierte Kenntnisse von Verwaltungsabläufen und Entscheidungsprozessen vermittelt.

Seine Motivation für die Kandidatur ist klar formuliert: parteipolitische Unabhängigkeit. Wolfgang Reitmeyer möchte die Bürgerinnen und Bürger im Gemeinderat ohne Parteibindung vertreten und Entscheidungen ausschließlich sach- und gemeinwohlorientiert treffen. Besonders am Herzen liegt ihm der Erhalt der oberbayerischen Kulturlandschaft, die Feldkirchen-Westerham prägt. Eine vorausschauende Bauleitplanung soll Natur und Landwirtschaft schützen, gleichzeitig aber Raum für die Weiterentwicklung einheimischer Betriebe und die Schaffung von privatem Wohnraum lassen. Dabei ist für ihn entscheidend, unnötigen Flächenverbrauch und Versiegelung, insbesondere bei gewerblichen Bauvorhaben, konsequent zu vermeiden.

Auch beim Thema Verkehr verfolgt er einen differenzierten Ansatz: lebenswerte Ortskerne und Wohngebiete durch Verkehrsberuhigung – jedoch nicht durch pauschales Aussperren des Autoverkehrs, sondern durch intelligentes Verkehrswegemanagement. Tempobeschränkungen, Verkehrsinseln oder sichere Fußgängerüberwege sind für ihn praktikable Maßnahmen, um Sicherheit und Lebensqualität in Einklang zu bringen. Seine langjährige Erfahrung als Polizei-Streifenbeamter gibt ihm dabei einen realistischen Blick auf Risiken und Herausforderungen im Straßenverkehr.

Konkret setzt sich Wolfgang Reitmeyer dafür ein, bei neuen gewerblichen Bauvorhaben stärker steuernd einzugreifen: etwa durch Tiefgaragen, Ständerbauweisen mit Parkmöglichkeiten unter den Gewerbeeinheiten oder die Schaffung von Wohnraum in Obergeschossen. Zusätzliche, unvermeidbare Parkflächen sollen so gestaltet werden, dass sie möglichst durchlässig bleiben – etwa durch Rasengitter oder versickerungsfähige Oberflächen.

Privat beschreibt er sich als Familienmensch mit tiefer Verbundenheit zur oberbayerischen Heimat. Feldkirchen-Westerham ist für ihn deshalb besonders lebenswert, weil man hier „wohnt, wo andere Urlaub machen“: geprägt von Natur und Landwirtschaft im Voralpenland, mit dörflichem Charakter, einheimischen Betrieben und der Möglichkeit, vor Ort zu leben und zu arbeiten.

In seiner Freizeit trifft man ihn beim Gassigehen mit dem Hund, auf einen Kaffee beim Bäcker in Westerham oder auf einer der zahlreichen Veranstaltungen und Feste in der Gemeinde. Was ihn in der Kommunalpolitik zugleich ärgert und motiviert, sind aus seiner Sicht nicht nachvollziehbare Baugenehmigungen, die der Natur schaden und dem Ziel der Flächensparsamkeit widersprechen. Genau hier möchte er mit Verwaltungserfahrung und gesundem Menschenverstand gegensteuern.

Zum Abschluss ganz bodenständig: Kaffee ist sein Getränk der Wahl, Berge oder Meer entscheiden sich je nach Jahreszeit und Aktivität. Und bei einem Fest in Feldkirchen-Westerham darf eines auf keinen Fall fehlen – das gute Gespräch mit gut gelaunten Gästen im Dirndlgwand und Lederhosen, gerne bei einem „Feldkirchner Kaffee“.